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die Vertriebs­ausbildung.

Glossar

Vertrieb: Fachbegriffe von A bis Z

27 Begriffe aus dem Vertrieb, jeder in wenigen Sätzen erklärt.

Akquise
Die Gewinnung neuer Kunden. Kaltakquise heißt, Menschen anzusprechen, die noch keinen Kontakt zu Ihnen hatten; warme Akquise baut auf einem bestehenden Kontakt oder einer Empfehlung auf.
Außendienst
Vertrieb vor Ort beim Kunden. Der Außendienst besucht Kunden, berät und verhandelt persönlich. Sein Gegenstück ist der Innendienst.
B2B
Business to Business: Ein Unternehmen verkauft an ein anderes Unternehmen. Mehr dazu im Beitrag B2B- und B2C-Vertrieb.
B2C
Business to Consumer: Ein Unternehmen verkauft an Privatpersonen.
Bedarfsanalyse
Der Teil des Gesprächs, in dem Sie herausfinden, was der Kunde wirklich braucht, bevor Sie etwas anbieten. Gute Bedarfsanalyse besteht vor allem aus Fragen und Zuhören.
Bestandskunde
Ein Kunde, der schon bei Ihnen gekauft hat. Bestandskunden zu entwickeln ist oft einfacher und lohnender, als neue zu gewinnen.
Buying Center
Alle Personen, die in einem Unternehmen an einer Kaufentscheidung beteiligt sind: Anwender, Einkauf, Fachabteilung, Geschäftsführung. Im B2B-Vertrieb müssen Sie meist mehrere davon überzeugen.
Closing
Der Abschluss: der Moment, in dem der Kunde zusagt. Im deutschen Vertrieb oft auch einfach Abschluss genannt.
CRM
Customer Relationship Management. Meist ist das Programm gemeint, in dem Kunden, Kontakte, Termine und Angebote festgehalten werden. Ein CRM hilft nur, wenn alle es pflegen.
Cross-Selling
Einem bestehenden Kunden ein weiteres, ergänzendes Produkt verkaufen. Beispiel: Zur Maschine kommt der Wartungsvertrag.
Duale Ausbildung
Die Berufsausbildung in Deutschland an zwei Lernorten: im Betrieb und in der Berufsschule. Einen eigenen Ausbildungsberuf Vertrieb gibt es nicht, mehr dazu im Beitrag Gibt es eine Ausbildung im Vertrieb?.
Einwand
Ein Bedenken des Kunden, etwa zu Preis, Zeitpunkt oder Nutzen. Ein Einwand ist kein Nein, sondern oft eine Frage, die noch beantwortet werden will.
Elevator Pitch
Eine Vorstellung Ihres Angebots in wenigen Sätzen, so kurz wie eine Fahrt im Aufzug. Sie beantwortet: Für wen ist es, welches Problem löst es, was ist anders.
Follow-up
Das Nachfassen nach einem Gespräch oder Angebot. Viele Aufträge entstehen nicht im ersten Kontakt, sondern im zweiten oder dritten Nachfassen.
Forecast
Die Umsatzvorschau: was in einem Zeitraum voraussichtlich abgeschlossen wird. Er entsteht aus der Pipeline und ihrer Wahrscheinlichkeit.
Innendienst
Vertrieb vom Büro aus: Angebote, Auftragsabwicklung, telefonische Betreuung. Der Innendienst hält dem Außendienst den Rücken frei und verkauft oft selbst.
Key Account
Ein Schlüsselkunde, der für das Unternehmen besonders wichtig ist. Der Key Account Manager betreut ihn gezielt und baut die Beziehung über Jahre aus.
Kundenlebenswert
Der Wert eines Kunden über die ganze Dauer der Geschäftsbeziehung, nicht nur beim ersten Auftrag. Auf Englisch Customer Lifetime Value.
Lead
Ein Kontakt, der Interesse gezeigt hat, aber noch kein Kunde ist. Aus einem Lead wird durch Qualifizierung ein Verkaufschance oder eben nicht.
Leadqualifizierung
Die Prüfung, ob ein Lead wirklich in Frage kommt: Hat er Bedarf, Budget, Entscheidungsbefugnis und einen Zeitrahmen?
Pipeline
Die Übersicht aller laufenden Verkaufschancen, geordnet nach ihrem Stand: vom ersten Kontakt über das Angebot bis zum Abschluss.
Social Selling
Vertrieb über soziale Netzwerke wie LinkedIn: Kontakte aufbauen, mit Wissen sichtbar werden, Gespräche beginnen, bevor ein Bedarf ausgesprochen ist.
Technischer Vertrieb
Der Verkauf erklärungsbedürftiger technischer Produkte wie Maschinen, Anlagen oder Software an Unternehmen. Viele kommen aus einem technischen Beruf oder Studium und lernen das Verkaufen dazu.
Telefonakquise
Neukundengewinnung per Telefon. Im B2B-Vertrieb nach wie vor einer der direktesten Wege zu einem ersten Termin, rechtlich gelten dafür eigene Regeln.
Upselling
Einem Kunden eine höherwertige Variante dessen verkaufen, was er ohnehin kaufen will.
Verkaufszyklus
Die Zeit vom ersten Kontakt bis zum Abschluss. Im B2B-Vertrieb oft Wochen oder Monate.
Zielkunde
Ein Unternehmen, das genau zu Ihrem Angebot passt und das Sie deshalb gezielt ansprechen. Eine Liste von Zielkunden ist der Anfang jeder planvollen Akquise.